Neue Nachrichten:
Flüchtlingsdebatte:
Die Obergrenze für Wörter
Es gibt einen Glaubenskampf in diesem Land. Nicht zwischen Juden, Christen und Muslimen. Sondern zwischen denen, die Flüchtlinge zu ihrem Satan oder ihrem Gott erklären. Die einen sagen, dass Flüchtlinge Deutschland nur Probleme bringen, die anderen leugnen, dass Flüchtlinge Deutschland auch Probleme bringen. Beides ist etwas einfach. Aber es geht sehr oft sehr einfach zu in dieser Zeit, ganz schwarz oder ganz weiß. So wie auch in der letzten Woche, als ein Portrait von Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, in der Zeitung „Die Welt“ erschien. In einem Restaurant hat Schuster sehr gemütlich rumgesessen und erzählt – von sich, aber auch von den anderen. Und das ging so: „Viele der Flüchtlinge fliehen vor dem Terror des ,Islamischen Staates’ und wollen in Frieden und Freiheit leben, gleichzeitig aber entstammen sie Kulturen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil ist.“….
Beziehungen zu Saudi-Arabien:
Geld kennt keine Moral
Für gute Geschäfte scheint Nils Schmid kein Weg zu weit. Mit Unternehmern aus Süddeutschland ist der baden-württembergische Wirtschafts- und Finanzminister am vergangenen Wochenende nach Saudi-Arabien gereist. Die „Saudi-Gazette“ zeigt den SPD-Politiker mit einem bestens gelaunten Vertreter der Handelskammer von Riad. Gute Stimmung – noch bessere Geschäfte: Rund ein Viertel der deutschen Ausfuhren in den Golfstaat stammen aus Baden-Württemberg. Und wenn die Gespräche vor Ort fruchten, fließen bald noch ein paar Petrodollar mehr ins Ländle. Schmids Reise ist nichts Außergewöhnliches, deutsche Politiker und Manager geben sich in dem Staat, der es mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt und einen intoleranten und rückwärtsgewandten Islam exportiert, die Klinke in die Hand….
Terrorfrei:
Unser Leben im Ausnahmezustand
Es herrscht Ausnahmezustand in Europa. Aber woran erkennt man ihn? Ist es das Bild der Soldaten, die durch leere Einkaufspassagen patrouillieren, ein Bild wie aus der Zombieserie „The Walking Dead“, das eher wie eine Szene aus der Zeit nach einer Katastrophe aussieht und nicht wie eine, die sie verhindern soll? Sind es die besorgten Anrufer aus Israel, die wissen wollen, ob ihre Freunde in der Hauptstadt Europas sicher sind, von denen Daniel Schwammenthal berichtet, der Direktor der jüdischen Interessenvertretung AJC Transatlantic Institute in Brüssel? Ist es die Meldung am Rande, dass das flämische Verkehrsunternehmen De Lijn den Busfahrern, die trotz Terrorstufe 4 bereit waren, nach Brüssel hineinzufahren, eine Prämie von 50 Euro versprochen hat, „Zittergeld“, wie es die flämischen Medien nannten?….
AfD:
Die neue völkische Bewegung
Die selbsterklärte „Herbstoffensive“ der AfD: Das waren im wesentlichen Demonstrationen, auf denen die Anhängerschaft dieser Partei Wut, Hass und einen nicht mehr zu übersehenden Hunger nach Gewalt zeigte. Unterschiede zu Pegida sind kaum mehr zu erkennen. Die Symbole und Fahnen, die in Dresden herumgeschleppt werden, sind vielfältiger – sozusagen ausgefuchster, weil praktisch nichts ausgelassen wird an anspielungsreichen extremistischen Bekenntnissen. Eindeutig nationalsozialistische Symbole sind nun einmal verboten. Man geht so nah heran wie irgend möglich….
Streit um Siedlerprodukte:
Israel suspendiert die EU als Nahost-Vermittler
Als Reaktion auf die Kennzeichnungspflicht in der EU für Produkte aus israelischen Siedlungen in besetzten Palästinensergebieten hat Israel am Sonntag die Kontakte zu der Europäischen Union zum israelisch-palästinensischen Konflikt ausgesetzt. Wie das israelische Außenministerium mitteilte, ordnete Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Suspendierung dieser diplomatischen Kontakte mit den EU-Institutionen an. Bilaterale Kontakte mit einzelnen EU-Staaten sind demnach davon nicht betroffen. Netanjahu hatte bereits bei der Einführung der Kennzeichnungspflicht wütend reagiert und gesagt: „Europa sollte sich für sich selbst schämen“….
Schmonzes:
Was Lammert vergaß
Wissen Sie, warum Israel einen Grenzzaun zur Westbank gebaut hat? Wissen Sie, warum Palästinenser an Checkpoints kontrolliert werden? Wissen Sie, warum Schulen, Kindergärten, Restaurants und Shoppingmalls in Israel von Sicherheitspersonal bewacht werden? Wissen Sie, warum die israelischen Streitkräfte Ziele im Gazastreifen bombardieren? Die Antwort auf diese Fragen sind 1292 tote Zivilisten durch palästinensische Attentate in Israel seit der Jahrtausendwende. Hochgerechnet auf die deutsche Bevölkerung wären das 12.000 Tote durch Terroranschläge in 15 Jahren. Und es sind Attentate, wie wir sie aus Paris, London oder Madrid kennen….
Antisemitismus:
Einstellungen der Flüchtlinge kaum bekannt
Die Antisemitismus-Forscherin Stefanie Schüler-Springorum hält die Sorgen in jüdischen Gemeinden vor zu vielen muslimischen Flüchtlingen für berechtigt, wenngleich noch wenig über deren Einstellungen bekannt sei. «Sie sind ja gerade dabei, erstmal registriert zu werden», sagte die Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin der Deutschen Presse-Agentur. In jüdischen Gemeinden äußern derzeit Mitglieder Bedenken, mit dem Zuzug von Flüchtlingen aus arabischen Ländern könnte der Antisemitismus zunehmen….
Daesh(i):
Die Terror-Falle
Nach jedem Massaker in Europa kommt mit der Präzision eines Metronoms der Glaubenssatz, wonach eine harte Hand gegen den Terror die Killer noch wütender machen, ihm nur noch mehr Rekruten zutreiben werde. Dieser Reflex erinnert an die Schulhof-Keilerei, wo der Lehrer dazwischenfährt: „Wie hat das angefangen?“ Die Antwort des Schlägers: „Es ging los, als der da zurückgehauen hat.“ Dahinter steht die Verdrehung von Ursache und Wirkung, die Verwechslung von Opfer und Aggressor. Denn angefangen hat dieser, und bluten tut jener. Doch der Wohlmeinende sucht nach den „tieferen Wurzeln“ in der eigenen Gesellschaft: Entfremdung, Marginalisierung, „no hope“. Der Irakkrieg, der Kolonialismus ….
Israelis und Palästinenser:
Am Knotenpunkt des Terrors
Es herrscht mal wieder Stau in alle Richtungen, Stoßstange an Stoßstange schieben sich die Autos durch den Kreisverkehr. Eine ordnende Hand wäre nicht schlecht, ein Verkehrspolizist mit Übersicht. Doch zu sehen sind nur Soldaten mit schwarzer Sturmmaske und der Waffe im Anschlag. Postiert sind sie an jeder Ecke, auch von einem Wachturm aus überblicken sie das Geschehen und an einer Haltestelle flankieren gleich drei Schwerbewaffnete ein junges Mädchen, das auf den Bus wartet. Statt Bäumen wachsen hier Flutlichtmasten aus dem Boden, gekrönt von Kameras – die „Gusch-Etzion-Kreuzung“ ist ein Hochsicherheitsgelände….
Meinung:
Die „Hysterie“ um die Christen im Nahen Osten
Ende einer Geschichte. Das Christentum verschwindet nach gut 1900 Jahren an den Orten seines Ursprungs. Den Westen kümmert das kaum. Dieser Tage führte ich ein Gespräch mit einem Taxifahrer in Salzburg: Der Mann, Moslem, Palästinenser aus Jerusalem, freute sich augenscheinlich, dass der Fahrgast einigermaßen über seine Heimat und das, was man üblicherweise als Nahost-Problem bezeichnet, Bescheid wusste. Unvermittelt kam der Taxler auf die Christen im Nahen Osten zu sprechen. Da seine Frau Christin ist, berührt es ihn, dass die Christen die größten Opfer der Konflikte und Umbrüche im Nahen Osten sind. Nicht einmal in Bethlehem, früher eine fast ausschließlich christliche Stadt, gebe es noch sehr viele, hat er bedauernd gesagt: „Dabei waren die Christen doch schon lang vor uns da.“….
Mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus:
Was tun bei (israelbezogenem) Antisemitismus? Pädagogische Tipps
Schwerpunkt November 2015: Nur etwa zehn Prozent der Deutschen weisen in Umfragen antisemitische Aussagen völlig zurück. Dies zeigt, dass es eine Pädagogik, die nicht mit Antisemitismus konfrontiert ist, praktisch nicht gibt. Die folgenden Tipps sollen eine Auseinandersetzung damit anregen, wie man im pädagogischen Alltag mit (israelbezogenem) Antisemitismus umgehen kann….
Berlin – Tel Aviv:
Dialog mit dem Alltag
-jährigen Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland werden die 200 jungen Menschen aus Kultur, Wirtschaft und Politik fünf Tage lang Israel erleben, werden Jerusalem sehen, sich mit Staatspräsident Reuven Rivlin treffen und einen Einblick in den israelischen Alltag bekommen. Doch bevor es losging, wurden sie am Flughafen Schönefeld vom israelischen Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und von Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, verabschiedet….
„Friedliebende“ Palästinenser:
Bei Messerattacken in Jerusalem ein Polizist und eine Frau verletzt
Bei zwei Messerattacken sind in Jerusalem zwei Menschen verletzt worden. Einer der Angreifer sei am Tatort erschossen worden, berichtete die Polizei. In Hebron im besetzten Westjordanland wurde binnen eines Monats der dritte Radiosender wegen „Aufstachelung zur Gewalt“ geschlossen, wie das israelische Militär mitteilte….
Bremen – Empörende Aktion in der Innenstadt:
„Inspekteure“ suchen Produkte aus Israel!
Eine Aktion der israelfeindlichen „BDS-Gruppe“ (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen). Angeblich wegen einer EU-Kennzeichnungspflicht für Waren aus den Siedlungsgebieten. Die Gruppe steht dem Bremer Friedensforum nahe. Sie und deren Umfeld nutzen regelmäßig städtische Räume: Sie durften in der Stadtbibliothek eine umstrittene Schau zur Gründung Israels zeigen und Vorträge im Überseemuseum halten.….
Syrien-Konflikt:
Russisches Flugzeug verletzte auch Israels Luftraum über dem Golan
Ein russisches Militärflugzeug ist nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers unlängst aus Syrien kommend kurz in den von Israel beanspruchten Luftraum über den Golanhöhen eingedrungen. „Eine russische Maschine war eine Meile (rund 1,6 Kilometer) weit in unseren Luftraum eingedrungen, aber alles konnte sofort geregelt werden und das Flugzeug drehte Richtung Syrien ab“ Dies sagte Moshe Ya’alon am Sonntag im staatlichen Radio. „Offenbar handelte es sich um einen Navigationsfehler des Piloten, der entlang der Golanhöhen flog.“….
Iran als Hauptgegner Israels:
Nahöstliche Facetten des Terrors
Der israelische Ministerpräsident Netanyahu hat ein Problem. Hartnäckig bezeichnet er den schiitischen Iran und dessen Verbündete Asad, Hizbullah und Hamas als grösste Gefahr für den Weltfrieden. Doch die Gruppe, die mit ihren barbarischen Anschlägen weltweit das grösste Aufsehen erregt, ist die wahhabitische Terrormiliz Islamischer Staat (Daesh(i)), die wiederum Asad und Iran als Feinde betrachtet – genau wie Israel. Mit Iran dagegen geht die Welt eine nukleare Einigung ein….
Nur geschichtsblind oder antisemitisch:
BDS-Aktivisten „kontrollieren“ uniformiert Geschäfte nach Waren aus Ostjerusalem, dem Golan und der Westbank
. April 1933 sahen sich zahlreiche jüdische Ladenbesitzer in Deutschland mit uniformierten Deutschen konfrontiert, die sich vor ihren Schaufenstern und Ladentüren postierten und potenzielle Kunden darauf aufmerksam machten, dass sich das Geschäft „in jüdischer Hand“ befindet. Diese Aktionen wurden nicht von Beamten, sondern vorwiegend von SA-Aktivisten durchgeführt, aber von der Polizei und anderen Behörden geduldet, weil der Boykott auf eine Entscheidung des damaligen deutschen Kanzlers Adolf Hitler zurückging….
Rechtsstaat:
Zwei Israelis wegen Mordes an Palästinenser verurteilt
Wegen des Mordes an einem palästinensischen Teenager sind heute zwei minderjährige Israelis verurteilt worden. Das Bezirksgericht in Jerusalem befand laut Medienberichten, auch der erwachsene Hauptangeklagte sei im Juli 2014 an der Entführung und Verbrennung von Mohammed Abu Chedair beteiligt gewesen. Wegen einer möglichen psychischen Störung wurde jedoch zunächst keine Verurteilung gegen den 30-Jährigen ausgesprochen….
Rhein-Main:
Christen, Juden und Muslime feiern gemeinsames Fest am Flughafen
Das Fest der abrahamischen Religionen hat lange Tradition am Frankfurter Flughafen: Am 26. November feierten Vertreter von Christen, Juden und Muslimen sowie über 100 Gäste zum 15. Mal das gemeinsame Fest….
Bücher: Alexander Kissler:
„Keine Toleranz den Intoleranten“
Der bekannte Kulturjournalist Alexander Kissler, dessen betont katholische Haltung manche aus dem überwiegend linksliberalen Feuilleton irritiert, nimmt die Ereignisse um Charlie Hebdo Anfang 2015 zum Anlaß, religionspolitische Frontlinien der Gegenwart zu inspizieren. Er ordnet diesen Vorfall in größere Zusammenhänge ein. Kissler positioniert sich erfreulicherweise klar. Er denkt über den Begriff der wehrhaften Toleranz nach. In diesem Kontext beruft er sich auf klassische und gegenwärtige Vertreter einer solchen Auffassung. Voltaire gehört seiner Meinung nach ebenso dazu wie heutige Gelehrte vom Schlage Philippe Nemos, Rémi Bragues und Heinrich August Winklers, die über die Seele des Westens reflektieren. Freilich stehen die Reaktionen auf die erwähnten Pariser Morde exemplarisch für stille Kapitulationstendenzen….
Bücher: Thomas Engelsing:
Das jüdische Konstanz. Blütezeit und Vernichtung
Seit 1831 konnte in ganz Baden Juden das städtische Bürgerrecht verliehen werden. Doch dazu mochten sich damals nur zehn Prozent der Gemeinden entschließen. Zu ihnen gehörte die Stadt Konstanz nicht – erst 1847 nach heftiger Ratsdebatte voller antisemitischer Vorbehalte gestand die Mehrheit Juden auf Antrag den Einzug in die Stadt zu. Dies erklärt, warum die Geschichte des jüdischen Konstanz, die Tobias Engelsing, Leiter des Rosgartenmuseums, verfasst hat, erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzt….
Ausstellung:
Die Weiße Rose in Israel
Im Seminargebäude des Museums Ghetto Fighters House, im Norden des Landes zwischen Akko und Naharija gelegen, wird seit dem 15. November eine für israelische Verhältnisse ungewöhnliche Ausstellung gezeigt. Sie thematisiert den Widerstand der Mitglieder der „Weißen Rose“, jener Studentengruppe, die – sich auf ihre christlichen und humanistischen Werte berufend – zum Widerstand gegen die Diktatur des Nationalsozialismus aufgerufen hatte und deshalb vom sogenannten Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde….
Eilmeldung vom Sonntag:
Zwei Messerangriffe in 3 Stunden
Zuerst wurde am Sonntag Morgen ein Polizist in der Nähe des Damaskus Tors angestochen und dabei leicht verletzt. Ein 38 jähriger Araber aus Nablus griff zwei Grenzpolizisten an und konnte einen von ihnen ins Genick stechen bevor er erschossen wurde….
Arabische Sicht auf den Rechtsstaat:
Arab lawmaker on Abu Khdeir verdict: Israeli legal system protects Jewish murderers
Approximately 200 people protested outside the Jerusalem District Court on Monday over its decision in the murder of Arab teen Muhammad Abu Khdeir who was burned alive by three Jews in the capital in the summer of 2014.
The court convicted two of the minor defendants in the murder but it delayed its decision regarding the adult defendant Yosef Haim Ben-David, because his lawyer submitted a last minute legal opinion about his sanity….
Rücktritt:
MK Yinon Magal resigns from Knesset after sexual harassment controversy
MK Yinon Magal (Bayit Yehudi) announced that he is resigning from the Knesset Monday, in light of sexual harassment allegations against him. Magal told Bayit Yehudi chairman Naftali Bennett that he is certain there is no criminal aspect to his behavior, but he understands that people were hurt by his past behavior. He has not yet tendered his resignation to the Knesset….
Südafrika:
South African mohel banned for life for botching bris
A Johannisburg mohel has been banned from practicing for life after a baby’s penis was partially amputated during a circumcision he performed. In addition to the life ban, all mohels in the country will have to be accredited and seek registration every two years, a commission of inquiry into the June 2014 incident said. The commission announced its findings this month….
Israelischer Roboter-Experte:
West 10 years ahead of ‘enemy’ in warfare technology
The West is at least ten years ahead of “the enemy” in terms of warfare technology including robotics, assesses Israeli robotics specialist Yosi Wolf. Wolf, the co-CEO and founder of the Tel Aviv-based company Roboteam, estimates that the scientific capabilities of Israel and other Western nations will consistently remain about a decade ahead of terrorist elements….
Analyse:
Palestinian terror may be bad, but Daesh(i) in Sinai is a far more dangerous enemy
As we conclude the third monnth in the latest round of Israeli-Palestinian violence, it is becoming apparent that it is not likely to end soon. Many Israelis wonder if this set of circumstances will become permanent, and the saddening answer is yes. Like two boxers who have become too exhausted to subdue the other in the ring, the Israelis and the Palestinians are once again locked in a bear hug in the hope that the referee will step in and stop the fight. Today, however, there is no referee who will ring the bell. The fighters are on their own….
Nepalesin mit Messer angegriffen: (mit Video)
‚Nobody was around to help me‘
Hisoray Tablaya, the 30-year-old woman who was stabbed Sunday morning in a terror attack in Jerusalem, recalled the incident from her point of view, recalling how she was extremely scared but could not find anyone around to help her. The foreign worker from Nepal, who will be celebrating her 31st birthday on Monday, described how she was waiting for a bus on the capital’s Yermiyahu Street, listening to music with headphones. There were not many people on the street at the time of the attack, she recounted….
Verurteilt:
Swedish-Lebanese Hezbollah spy gets 18 month sentence for involvement in espionage against Israel
The Lod District Court on Sunday sentenced a Swedish-Lebanese national in a plea bargain deal to 18 months in prison for involvement in espionage against Israel on behalf of Hezbollah. The Shin Bet (Israel Security Agency) said Hassan Hizran, born in 1969 and arrested at Ben-Gurion Airport in July, had admitted to being recruited by Hezbollah, and also provided an account of how he was recruited and cooperated with the Lebanese Shi’ite terrorist organization….
Ehrung:
Shimon Peres honored with ‘Diplomacy Award’
In accepting the Diplomacy Award for 2015, former president Shimon Peres, whose many high ranking positions included that of foreign minister but as head of the Labor party, rather than the ruling Likud party, joked to diplomats and would-be diplomats on Sunday he wasn’t sure they had made the right choice. “You demonstrated great courage and took a great risk,” he said at a ceremony at the Foreign Ministry marking the 68th anniversary of the United Nation’s General Assembly’s adoption of Resolution 181….
Netanjahu:
We will not hand over even ‘one meter’ of land
Israel is not planning to unilaterally hand over portions of Area C in the West Bank to the Palestinian Authority, Prime Minister Benjamin Netanyahu told Likud ministers on Sunday. “There won’t be any transfer of territory to the Palestinians, not 40,000 [dunams or 10,000 acres], not 10,000 and not even one meter,” Netanyahu said on Sunday. He spoke after Samaria Regional Council head Yossi Dagan publicly charged that the Office of the Coordinator for Government Activities in the Territories and the Civil Administration is continuing work on a plan to transfer 10,000 dunams of territory in Area C to the Palestinian Authority….
Rechtsstaat:
Court acquits two confessed murderers due to police abuse of their rights
In one of the state’s most dramatic setbacks in a murder case, two Jalaiya residents, both self-confessed murderers, were acquitted on Sunday by the Lod District Court of murdering a Kfar Kassem minor in October 2009, due to police abuse of their rights and accusations of a cover-up. The two confessed murderers were minors at the time, aged 16 and 17, so their names are still under a gag order. In October 2009, the two confessed to opening fire on a bus traveling on a side road between Jalaiya and Kfar Kassem, killing Amjad Shuhana, 15, and wounding Suleiman Amar, apparently in response to a physical altercation among them….
Ausgemustert:
Armored Corps starts retiring its Merkava Mark II tanks
After 33 years of loyal service, the IDF’s Armored Corps is retiring the Merkava Mark II tank from service by its conscripted brigades. The tank will now be used only by reserve forces for border patrols during times of conflict, while the newer Merkava Mark III (which entered service in 1990) and the new generation Merkava Mark IV (2004) will handle all battlefield missions. Many Merkava II tanks will be converted into an armored personnel carrier that will serve soldiers on the battlefield, or be used to transport the wounded off the battlefield….
Bericht aus Gaza:
Haniyeh’s daughter cheated on husband after suffering domestic abuse
Sources in Gaza revealed that there have been tensions between Hamas official Ismail Haniyeh and his son in law Muhammad following accusations of domestic violence and adultery involving Haniyeh’s daughter Sana’a. A diplomat well established in Gaza told The Jerusalem Post that according to rumors in Gaza, Sana’a cheated on her husband Muhammad with a Hamas militant from Al-Shati Camp….
Kultur:
Jerusalem Jewish Film Festival opens this week at Cinematheque
The 17th Jerusalem Jewish Film Festival will take place at the Jerusalem Cinematheque from December 7-12. Dozens of films with Jewish themes, including Israeli and international feature films, documentaries and shorts will be screened….
Modebeitrag:
Kate Middleton’s Head Covering Latest Trend in Synagogue Fashion
The so-called “Kate Middleton effect” — by which anything the Duchess of Cambridge wears becomes an instant best-seller — seems to know no bounds. She has graced the covers of countless magazines; entire blogs are devoted to what she wears. And, as it happens, the duchess is the perfect style icon for observant Jewish women….
