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- Erstellt am Dienstag, 27. Januar 2015 10:44
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27.01.2015 07.Schwat 5775
Pressemitteilung vom 26.01.2015:
„Auschwitz bedeutet Verantwortung“
DIG-Präsident Robbe fordert „arbeitsfreien Gedenktag 27.Januar“.
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte des Bundestages Reinhold Robbe, hat den 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar zum Anlass genommen, auf Deutschlands Verantwortung für das jüdische Volk und für Israel hinzuweisen...
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- Erstellt am Donnerstag, 18. Dezember 2014 10:43
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Saarbrücken, den 09.08.2014:
Unsere Solidaritätskundgebung für
Israel in Saarbrücken
Bericht über unsere Pro-Israel
Kundgebung in Saarbrücken
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- Erstellt am Donnerstag, 13. November 2014 10:19
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13.11.2014 20.Cheschwan.5775
"Unüberlegte Effekthascherei":
DIG-Präsdident Reinhold Robbe kritisiert neue EUAußenbeauftragte Mogherini
Kritik übte der soeben in seinem Amt als Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) bestätigte ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe an den Aussagen der neuen EU-Außenbeauftragten, Federica Mogherini, die sich für die Anerkennung eines Palästinenserstaates durch weitere EU-Staaten einsetzen will....
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- Erstellt am Donnerstag, 10. Juli 2014 10:28
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10.07.2014 12.Tammus.5774
Pressemitteilung des Präsidenten der DIG zur aktuellen Lage:
Die Pressemitteilung des Präsidenten der DIG können sie hier aufmachen, herunterladen und drucken.
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- Erstellt am Samstag, 24. Mai 2014 09:32
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24.05.2014 24.Iyar. 29 des Omer; Bamidbar
Meinung:
Schnellboote und Staatsräson
Deutschland darf Israel Korvetten-Wünsche nicht verwehren. Auch aus eigenem Interesse.
Im Gegensatz zu manchen europäischen Nachbarn pflegt Deutschland bekanntlich ausgesprochen freundschaftliche Beziehungen zu Israel. Deutlich wurde dies zuletzt am kürzlich unterzeichneten Konsularabkommen beider Staaten, das israelischen Staatsbürgern überall dort Schutz und Hilfe gewährt, wo es keine israelischen, wohl aber deutsche Botschaften gibt. Diese einzigartigen Beziehungen sind aus unserer geschichtlichen Verantwortung für die Juden in der Welt und ganz besonders für die Menschen in Israel entstanden.
Unsere Bundeskanzlerin hat die Sicherheit Israels sogar der deutschen Staatsräson zugeordnet. Deshalb ist es logisch und konsequent, wenn der Bundessicherheitsrat der Lieferung von zunächst vier Korvetten für die israelische Marine zugestimmt hat. Für Israels Küstensicherung sind sie unerlässlich, und sie garantieren deutsche Arbeitsplätze. So weit zum Sachverhalt....
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- Erstellt am Montag, 13. Januar 2014 12:15
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eingestellt am: 13.01.2014 12.Schwat.5774
Zum Tod des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon
Der "strahlende Held" hat seinen letzten Kampf verloren
Von Reinhold Robbe
Eine der markantesten politischen Führungspersönlichkeiten Israels ist tot. Ariel Scharon hat seinen langen letzten Kampf verloren. Nachdem der einstige israelische Ministerpräsident vor etwa acht Jahren in ein Koma fiel, hat er das Bewusstsein nicht wiedererlangt. Ariel Scharon gehörte zweifellos zu den Politikern Israels, die man als wirkliche Pioniere bezeichnen darf. In Israel geboren, kämpfte er im Untergrund bereits gegen die britische Besatzung und die Araber. Später profilierte er sich als Offizier in der Armee und nahm an allen wichtigen Schlachten des noch jungen Staates teil. Hier erwarb er sich auch den Ruf eines furchtlosen Kämpfers. Seine Rolle im Libanon-Krieg hingegen war nicht unumstritten, was seiner Popularität beim eigenen Volk aber nicht schadete. In seinen späteren politischen Ämtern profitierte Scharon von dem Ruf, den er sich als General erworben hatte.
Scharon war Zeit seines Lebens stolz darauf, als Hardliner und Falke zu gelten. Er wusste seine taktischen Begabungen als ehemaliger militärischer Führer geschickt für seine politische Karriere zu nutzen. Als Konservativer ließ Scharon nie einen Zweifel an seinem Leitmotiv, nämlich sein Land mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. Um so überraschter reagierte man in Israel und in der Welt über den von Scharon zu verantwortenden Rückzug aus Gaza-Streifen nach 38jähriger militärischer Kontrolle. Aber auch diese radikale politische Wende seiner Politik änderte nichts an seiner Popularität. Für die überwiegende Mehrheit in Israel zählt Ariel Scharon zu den wichtigsten Persönlichkeiten des jüdischen Staates. Für die meisten wird er - ungeachtet aller Widersprüche in seinem Leben - der "strahlende Held" bleiben.
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- Erstellt am Montag, 04. November 2013 12:26
- Zugriffe: 32
04.11.2013 01.Kislew. 2
Pressemitteilung:
Judenfeindlichkeit endlich wirksam bekämpfen
DIG Präsident Robbe fordert Parteichefs zum Handeln auf .
Nach der jüngsten Veröffentlichung von Umfrageergebnissen, die eine zunehmende Judenfeindlichkeit in Deutschland belegen, hat sich der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, mit einem dringenden Appell an die Parteivorsitzenden gewandt. Der DIG-Präsident fordert die Parteichefs auf, endlich intensiver auf die Ursachen zu schauen und eine "nachvollziehbare Strategie für die Bekämpfung von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit" vorzulegen.
Wie DIG-Präsident Robbe heute in Berlin erklärte, richte sich sein Appell insbesondere an die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel und an den SPD-Vorsitzenden Siegmar Gabriel, die voraussichtlich für die Bildung der nächsten Regierung die Hauptverantwortung trügen. Aber auch die Opposition stehe genau so in der Pflicht wie die nächsten Koalitionspartner. Notwendig sei eine "parteiübergreifende Koalition des Kampfes gegen jegliche Form von Judenhass und Diskriminierung von Minderheiten in Deutschland", erklärte Robbe. Dazu zähle die Bekämpfung von Judenhass und Fremdenfeindlichkeit ebenso wie das entschiedene Eintreten gegen Homophobie und die Diskriminierung von anderen Minderheiten.
Deutschland müsse auch aus guten Gründen in Europa Vorbild sein für diesen Kampf gegen die Judenfeindlichkeit. Wenn es keine eindeutige und wirksame Strategie gegen diese wachsenden rechtsradikalen und antisemitischen gesellschaftlichen Strömungen in Deutschland gebe, dürfe man sich über judenfeindliche Tendenzen in europäischen Nachbarstaaten nicht wundern. Deutschland habe als Konsequenz aus der eigenen Geschichte auf diesem Feld eine ganz eindeutige Vorbildfunktion, betonte der DIG-Präsident.
Die vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Umfrageergebnisse im Rahmen einer ARD-Dokumentation würden in erschreckender Weise belegen, dass der Antisemitismus, verbunden mit anti-israelischen Grundeinstellungen in den vergangenen Jahren stark angestiegen seien. Als "geradezu verheerend" bezeichnete Robbe die Tatsache, dass aktuell jeden Tag zwei bis drei Gewalttaten von Rechtsextremisten mit antisemitischer oder fremdenfeindlicher Motivation begangen würden. Der DIG-Präsident beruft sich hierbei auf eine entsprechende Aussage des Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, in der besagten ARD-Dokumentation. Weiterhin hätten jüngste Forschungsergebnisse eine besorgniserregende Zunahme des Antisemitismus, nicht nur am äußeren rechten und linken Rand sondern in der Mitte der bundesdeutschen Gesellschaft zu Tage befördert, betonte Robbe. Judenkritische bis judenfeindliche Einstellungen gebe es bei mehr als der Hälfte der deutschen Gesellschaft. Dieser nicht nur anonym geäußerte Judenhass gehe einher mit allgemeiner Fremdenfeindlichkeit und verleumderischer Israel-Kritik. Aber auch die Judenfeindlichkeit in islamischen Gruppierungen sei äußerst besorgniserregend und nicht hinnehmbar. Bei allem Verständnis für die berechtigten Bemühungen mit Blick auf ein Verbot der rechtsradikalen NPD dürfe man die anderen Themen nicht aus dem Blick verlieren.
. Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November sei es nach Auffassung des DIG-Präsidenten angebracht, sehr selbstkritisch auf die innere Verfasstheit der deutschen Gesellschaft zu blicken. Für die Verantwortungsträger der neuen Bundesregierung könne dies nur bedeuten, die bisherigen Anstrengungen einer kritischen Bewertung und gegebenenfalls auch einer Korrektur zu unterziehen, weil die bisherige Politik offensichtlich nicht ausreichend war. Deshalb sei es nach Auffassung von Robbe unumgänglich, "eine neue und wirksamere Strategie gegen Fremdenfeindlichkeit und Judenhass sowie gegen politischen und religiösen Extremismus in der neuen Koalitionsvereinbarung zu verankern". Nur auf diesem Wege könne die künftige Bundesregierung Glaubwürdigkeit auf diesem Feld für sich in Anspruch nehmen.
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- Erstellt am Freitag, 18. Oktober 2013 11:36
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18.10.2013 14.Cheschwan.5774
Pressemitteilung:
Ernst-Cramer-Medaille für Schimon Peres
Der israelische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres wird als erster Preisträger mit der „Ernst-Cramer-Medaille“ der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) ausgezeichnet.
Wie DIG-Präsident Reinhold Robbe heute in Berlin erklärte, habe sich das Kuratorium der DIG einstimmig für Schimon Peres ausgesprochen, weil er in bewundernswerter und beispielhafter Weise über viele Jahrzehnte hinweg die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland persönlich gefördert und in vielfacher Hinsicht unterstützt habe. Robbe: „Unabhängig von politischen Strömungen und jeweiligen Mehrheiten war die Pflege der Freundschaft zwischen Deutschland und Israel für Schimon Peres ein wirkliches Herzensanliegen.“ Dies habe er, so Robbe weiter, bei unzähligen Anlässen und an vielen Beispielen deutlich gemacht. Peres sei heute nicht nur Vorbild insbesondere für viele junge Menschen in beiden Ländern, sondern auch der Garant für Verlässlichkeit und Beständigkeit mit Blick auf die einzigartigen Beziehungen zwischen den Menschen in Israel und Deutschland.
Peres wird ist der erste Preisträger der nach dem jüdischen Publizisten Ernst Cramer benannten Medaille sein. Mit diesem Preis werden künftig Persönlichkeiten in Israel oder Deutschland gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern verdient gemacht haben. Das Kuratorium setzt sich aus Vertretern des DIG-Präsidiums und aus Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens in Deutschland zusammen.
Die Medaille soll noch in diesem Jahr im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an den israelischen Staatspräsidenten verliehen werden.
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- Erstellt am Montag, 22. Juli 2013 16:05
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eingestellt am: 22.07.2013 15.Aw.5773 Tu BeAw
Pressemitteilung der DIG vom 22.Juli 2013:
„Bundesregierung muss Nahost-Gespräche unterstützen“
DIG-Präsident Reinhold Robbe richtet Appell an Bundeskanzlerin Merkel
Die Bundesregierung muss nach Auffassung des Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, die jetzt offensichtlich in Gang kommenden Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern „mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützen“.
Wie Robbe in Berlin erklärte, würden nach Jahren der Sprachlosigkeit endlich wieder konkrete Ansätze für Verhandlungen erkennbar sein. Dies sei in erster Linie auf die Initiative von US-Präsident Barack Obama und dessen Außenminister John Kerry zurückzuführen. Wenn nunmehr bereits sehr konkret über die Modalitäten für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen gesprochen werde, sei das ein „großartiges Signal der Hoffnung“ in den festgefahrenen Beziehungen zwischen den palästinensischen Autonomiegebieten und Israel. Die ganze Welt blicke jetzt auf den Nahen Osten.
Umso wichtiger sei es, dass die Deutsche Bundesregierung diese hoffnungsvolle Entwicklung aktiv unterstütze. Man dürfe die außenpolitischen Möglichkeiten jetzt nicht auf diplomatische Floskeln reduzieren, betonte Robbe. Gerade weil Deutschland mit Israel ein einzigartiges Verhältnis pflege und ebenso gute Kontakte mit den Palästinensern unterhalte, komme auf die Bundesregierung eine besondere Verantwortung zu. Robbe: „Hier steht unsere Bundeskanzlerin auch ganz persönlich in der Pflicht; sie kann insbesondere auf die Europäische Union einwirken.“ Konkret forderte der DIG-Präsident, die jetzt veröffentliche und heftig umstrittene EURichtlinie gegen die Förderung von israelischen Unternehmen in den besetzten Gebieten zu stoppen.
Unabhängig von der grundsätzlichen Kritik der DIG an dieser EU-Richtlinie, wirke sich diese Maßnahme vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklung im Nahen Osten sehr kontraproduktiv aus. Die EU-Richtlinie müsse zurückgezogen werden, weil sie „handwerklich ganz einfach schlecht gemacht“ sei und die negativen Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Israel und Europa überhaupt nicht berücksichtigen würde. Eine Rücknahme dieser Richtlinie sei ein Zeichen des guten Willens der EU und zugleich eine Unterstützung der amerikanischen Bemühungen um den Friedensprozess im Nahen Osten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel verfüge über die notwendige Autorität in Europa, um die „unsinnige Initiative der Kommission“ zu stoppen. Außerdem würden viele Menschen in Israel große Erwartungshaltungen gegenüber der deutschen Bundeskanzlerin hegen, erklärte Robbe. Den Mitgliedsstaaten dürfe es nicht egal sein, wenn die für Außen- und Sicherheitsfragen zuständige EU-Kommissarin Catherine Ashton ihre gefährliche Politik fortsetze. Deshalb müsse die deutsche Bundeskanzlerin gemeinsam mit ihren übrigen europäischen Regierungschefs in dieser wichtigen Frage tätig werden.
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- Erstellt am Freitag, 19. Juli 2013 14:39
- Zugriffe: 28
eingestellt am: 19.07.2013 12.Aw.5773
Pressemitteilung der DIG vom 19. Juli :
„EU-Richtlinie gegen Israel ist ein Armutszeugnis“
DIG-Präsident Reinhold Robbe kritisiert Untätigkeit der Kommission
Nach Auffassung des Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, ist die jetzt bekannt gewordene Richtlinie der EU-Kommission, die sich gegen eine Förderung von israelischen Unternehmen in den besetzten Gebieten richtet, ein „Beleg für die außenpolitische Unfähigkeit der Kommission“.
Wie der DIG-Präsident in Berlin erklärte, habe die Kommission offensichtlich in der sich zuspitzenden Situation im Nahen Osten nichts besseres zu tun, als den Konflikt noch zusätzlich zu schüren. In sämtlichen Nachbarstaaten Israels tobe entweder ein Bürgerkrieg, wie in Syrien, und bei anderen Nachbarn Israels herrschten derzeit katastrophale innere Zustände. Darüber hinaus attackiere der soeben gewählte iranische Präsident Hassan Rohani den Staat Israel als „elendes Land“ und halte ohne jeden Zweifel am Bau der Atombombe fest.
Hinzu komme die Tatsache, so Robbe weiter, dass sich in Israel unmittelbar nach der Bildung einer neuen Regierung vorsichtige Anzeichen für neue Friedensverhandlungen zwischen den Israelis und den Palästinensern zeigen würden. Von allen diesen für Israel so existentiellen Problemen hätten offensichtlich sowohl die für die Außen- und Sicherheitspolitik zuständige EU-Kommissarin Catherine Ashton wie auch die übrigen Kommissare nichts mitbekommen, betonte der DIG-Präsident.
Robbe machte aus seinem Unmut über die jüngsten Signale aus Brüssel keinen Hehl: „Diese ganze EU-Richtlinie ist ein einziges Armutszeugnis der EU-Kommission!“ Statt aktiv die Bemühungen der USA um eine neue Friedensinitiative im Nahen Osten zu unterstützen, bringe die Kommission nicht nur die Regierung, sondern auch die Bevölkerung in Israel gegen sich auf. Europa, so Robbe weiter, sei inzwischen bei vielen Menschen in Israel zu einem regelrechten Feindbild mutiert. Diese Entwicklung sei höchst besorgniserregend, weil damit im Grunde radikalen Gruppierungen zugearbeitet werde. All das nehme die Kommission - bewusst oder unbewusst – billigend in Kauf.
Die Begründung der Kommission, man wolle mit der EU-Richtlinie der Siedlungspolitik in den nach 1967 besetzten Gebieten entgegenwirken, sei nach Auffassung von Robbe „geradezu lächerlich“, weil seit der Gründung des Staates Israel Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem gebaut würden. Es gebe deshalb keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb gerade jetzt Öl ins Feuer gegossen werde.
Unabhängig von den politischen Auswirkungen sei die Richtlinie außerdem „handwerklich schlecht gemacht“, erklärte der DIG-Präsident. Wenn die Gefahr bestehe, dass mit dieser Richtlinie auch kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Kooperationen zwischen EU-Staaten und Israel in Frage gestellt würden, dürfe die Richtlinie nicht in Kraft treten. Auch der drohende Arbeitsplatzverlust für palästinensische Arbeitnehmer sei überhaupt nicht kalkuliert worden bei dieser Richtlinie.
An die deutsche Bundeskanzlerin richtete Robbe deshalb den dringenden Appell, die in der Kritik stehende EU-Richtlinie schnell zu stoppen, um weiteren Schaden von der EU und von Israel abzuwenden. Aufgrund seiner besonderen historischen Verantwortung für die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Europa sei Deutschland aus Sicht des DIG-Präsidenten am besten in der Lage, in dieser Angelegenheit erfolgreich zu intervenieren.
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- Erstellt am Freitag, 26. April 2013 09:05
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eingestellt am: 26.04.2013 16.Ijar. 31 des Omer
Pressemitteilung vom 24. April 2013:
Robbe: „Iran-Visite des EU-Parlaments absagen!“
Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert geplante Iran-Reise
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) verurteilt die aktuellen Reisepläne der „Delegation für Beziehungen mit Iran“ des Europäischen Parlaments. Die Reise der EU-Parlamentarier sei in gar keiner Weise zu vermitteln, erklärte DIG-Präsident Reinhold Robbe.
Der für Anfang Mai avisierte Besuch in Teheran unter Leitung der Delegationsvorsitzenden Tarja Cronberg von den finnischen Grünen und unter Beteiligung der deutschen Linke-Abgeordneten Cornelia Ernst setzte nach Auffassung der DIG „das falsche Signal zur falschen Zeit“. Insbesondere die Tatsache, dass Cronberg bei früheren Anläufen für Besuche im Iran Termine mit von der EU sanktionierten Vertretern des iranischen Regimes geplant hatte, mache sehr deutlich, dass derartige Reisen die Sanktionsbemühungen der Europäischen Union gegenüber den iranischen Machthabern nur konterkarieren können.
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, sieht in dem geplanten Besuch eine „unverantwortliche Hofierung des iranischen Regimes: Ganz egal, was die Intentionen der europäischen Abgeordneten sein mögen – solch eine Reise kann stets nur der Legitimation der Politik des Regimes dienen, das die eigene Bevölkerung drangsaliert, Konferenzen zur Leugnung des Holocaust veranstaltet, Israel wiederholt mit der Vernichtung gedroht hat, unbeirrt an seinem Atomprogramm festhält und seit Jahren Beschlüsse des UNSicherheitsrates zum Stopp der Urananreicherung ignoriert.“
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hofft, dass die Reise noch abgesagt wird und fordert, dass die Konferenz der Präsidenten des EUParlaments die Visite unverzüglich untersagt.
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- Erstellt am Donnerstag, 08. November 2012 07:49
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eingestellt am: 08.11.2012 23.Cheschwan. 5773
Pressemitteilung:
DIG-Präsident mahnt Verantwortliche zum Umdenken
Robbe: "NSU darf nicht ohne Konsequenzen bleiben"
Aus Anlass des 74. Jahrestages der Novemberpogrome am 9. November erinnert der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Reinhold Robbe an die "Verpflichtung der heute Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, die richtigen Konsequenzen aus den Verbrechen der NSU-Terroristen zu ziehen".
Die Pogrome um den 9. November 1938 müssten Anlass zur Mahnung sein, in der Gegenwart aus der Vergangenheit zu lernen, so Robbe weiter. Es reiche nicht aus, nur zu gedenken und zurückzublicken. „Die im deutschen Namen begangenen Massenverbrechen müssen für die Nachkriegsgenerationen Grund genug sein, vergangenheitsbewusst die aktuellen Gefahren zu erkennen und entschieden entgegenzutreten.“ Rassismus und Antisemitismus – auch in Form von Antizionismus und der Delegitimierung Israels – seien keine Randphänomene, sondern in allen gesellschaftlichen, sozialen und politischen Ebenen verbreitet, so Robbe weiter. „Mit den Pogromen zerbrach für Juden endgültig die Gewissheit, im Deutschen Reich weiter leben zu können.“ Das Bekanntwerden der rassistischen Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) am 4. November 2011 habe bei vielen Menschen in Deutschland Zweifel ausgelöst, ob sie in diesem Land willkommen seien und leben könnten.
Ein Jahr danach bekommt der Jahrestag der Novemberpogrome um den 9. November in diesem Jahr wegen der NSU-Ermittlungsergebnisse eine besondere Bedeutung. Im Grunde verfüge man über alle wesentlichen Fakten auch wenn der Untersuchungsausschuss seine Arbeit offiziell noch nicht beendet habe. Daher wisse man schon heute, dass die zuständigen Behörden bei der Verfolgung Rechtsradikaler vollkommen versagt hätten. Dies dürfe auf keinen Fall ohne Konsequenzen bleiben. Vor allem dürfe das Thema nicht in den bevorstehenden Bundestagswahlkampf hineingezogen werden. Man sei es den Opfern der NSU-Verbrecher schuldig, unverzüglich und ohne Rücksichtnahme auf Einzelinteressen die notwendigen Strukturreformen bei Polizei- und Nachrichtenorganen durchzusetzen. Robbe erinnerte in diesem Zusammenhang an die über einhundert untergetauchten Rechtsradikalen in Deutschland. Diese Zahl mache deutlich, wie groß das Gefahrenpotential nach wie vor sei.
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- Erstellt am Samstag, 03. November 2012 14:37
- Zugriffe: 43
03.11.2012 18.Cheschwan.
Hauptversammlung Hanover 27.Oktober - 28.Oktober 2012
Nach der Wahl des Präsidiums:
Der Präsident Reinhold Robbe mit (von links nach rechts): Esther Haß, Barbara Hoffs, Iris Neu

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- Erstellt am Freitag, 06. April 2012 08:58
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06.04.2012 14.Nissan. ; Fasten Erstgeborener
Erschreckendes Unwissen:
DIG-Präsident Reinhold Robbe kritisiert Günter Grass
Günter Grass hat sich mit seinem Text auf das Feld wohlfeilen Moralgezeters begeben. Selbst ohne Antisemitismus zu unterstellen, gegen den sich Grass in dem „Gedicht“ selbstherrlich verwahrt, kann man doch angesichts solch plumper, primitiver Rhetorik staunen – und sich ärgern.
Schon der Titel entlarvt die didaktische Haltung des Textes: „Was gesagt werden muss“. Als wäre Grass der erste, der eine längst überfällige Weltwahrheit auszusprechen wagt, weil allenthalben verschwörerische Kräfte solch „mutiges Wort“ unterdrücken.
Was aber adelt Grass zu der moralischen Überinstanz, die ihn offenbar so sehr belastet und ihm diesen dringend notwendigen Text in genialischem Ringen entlockt hat? Es ist das tausendjährige Erbe, natürlich. Grass meint, wir Nach-Nazis (Grass an erster Stelle) hätten mit unserer belasteten Historie auch ein höheres historisches Bewusstsein geerbt und seien somit prädestiniert, in der Welt Gerechtigkeit und Wahrheit ein für allemal zu verteidigen – und sei es mit Waffengewalt.
Denn Waffen sind es, die Grass hier wetzt. Sicher nicht das scharfe Schwert des Verstands, den man Grass noch vor wenigen Jahrzehnten zugetraut hätte. Nicht einmal das Messer des schneidenden Worts. Denn sein Gedicht „Was gesagt werden muss“ ist ein magerer, selbstbezogener Text, überflüssig und eitel. Die Waffe des ehemaligen Dichters Grass ist die behauptete Moral. Mit Wucht und weltumspannender Geltung will er sie daherkommen lassen, voll Überzeugung, dass ihm als Dichter diese Tumbheit nachgesehen werden wird. Sein Unwissen über die komplexen politischen Verhältnisse im Nahen Osten ist erschreckend und seine Einlassungen dazu sind so pauschal und dürftig, dass es sich geradezu verbietet, im Detail darauf einzugehen. Grass diskreditiert sich selbst, als Intellektueller wie als Künstler.
„Was gesagt werden muss“, darf sehr wohl gesagt werden. Wir wollen es aber den Klugen überlassen.
4. April 2012
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- Erstellt am Mittwoch, 21. März 2012 08:11
- Zugriffe: 42
eingestellt am: 21.03.2012 27.Adar. 5772
Apartheid-Vergleich:
SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel bietet DIG-Präsidenten Reinhold Robbe Gespräch an
Nachdem es sowohl in den jüdischen Gemeinden, wie auch in der Deutsch- Israelischen Gesellschaft zum Teil sehr heftige Kritik wegen des „Apartheid-Vergleichs“ des SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel nach einem Besuch in Hebron in der vergangenen Woche gegeben hatte, unterbreitete SPD-Chef Gabriel dem DIG-Präsidenten Reinhold Robbe ein Gesprächsangebot.
Robbe hatte bereits letzte Woche öffentlich Kritik gegenüber dem SPD-Vorsitzenden geäußert (http://www.bild.de/politik/inland/sigmar-gabriel/umstrittene-israel-kritik-von-spd- chef-gabriel-bei-facebook-23157094.bild.html). Gabriel habe mit seinem „Apartheid- Vergleich“ nicht nur bei den Freunden Israels, sondern insbesondere bei den Juden in Deutschland zum Teil erhebliche Irritationen hervorgerufen.
Der SPD-Vorsitzende lud Robbe daraufhin zu einem Gespräch ein, nachdem er bereits auch dem Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, ein gleichlautendes Angebot unterbreitet hatte.
Heute, am 19. März 2012, wurde der SPD-Vorsitzende im Deutschlandfunk auf den Vergleich angesprochen. Hier ist der Auszug des Interviews:
Heckmann: Herr Gabriel, Sie haben in den vergangenen Tagen für einigen Wirbel gesorgt, indem Sie die Lage im israelisch besetzten Hebron mit dem Apartheidregime in Südafrika verglichen haben. Haben Sie diesen Vergleich mittlerweile bereut?
Gabriel: Ich danke Ihnen erst mal, dass Sie sagen, dass ich die Lage in Hebron vergleichbar mit der Apartheid benannt habe, weil ich weit davon entfernt bin, den israelischen Staat zu vergleichen mit diesem früheren Staat in Südafrika. Israel ist natürlich demokratisch. Es ist bislang übrigens das einzige demokratische Land in der Region. Von daher habe ich einen solchen Vergleich nicht gezogen. Aber wenn sie nach Hebron gehen und sehen, unter welchen Bedingungen die Palästinenser dort sich wegducken müssen unter der fast sozusagen uneingeschränkten Macht der Siedler, die dort leben, das ist schon etwas, was einen an dieses geteilte Recht von Menschen erinnert, und ich halte das einfach für einen unerträglichen Zustand und das kann auch nicht im Interesse Israels sein. Weil Israel ein demokratischer Staat ist, darf es solche Zustände auf Dauer nicht zulassen. Ich habe jetzt in den Reaktionen festgestellt, dass viele Menschen, die sich mit Israel verbunden fühlen, sagen, oh Gott, jetzt sagt der Vorsitzende der SPD, Israel sei ein Apartheidstaat. Ich sage noch mal: Das habe ich nicht gesagt und in der Tat, wenn das Missverständnis entstanden sein sollte, das tut mir ehrlich gesagt leid. Ich will nicht mit denen in ein Boot, die Israel verurteilen und diskreditieren. Ich fahre seit 20 Jahren in die Region, bin Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, das ist schon ein bisschen ein verrückter Vorwurf. Aber man darf auch nicht schweigen über diese Zustände, denn das ist menschenunwürdig, was dort mit den Palästinensern gemacht wird, insbesondere eben in Hebron.
(http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1706976/)
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- Erstellt am Donnerstag, 16. Februar 2012 14:27
- Zugriffe: 34
eingestellt am: 16.02.2012 23.Schwat. 5772
"Raheb ist kein Friedensstifter"
Preisverleihung an palästinensischen Theologen heftig umstritten
Die geplante Verleihung des deutschen Medienpreises an den Bethlehemer Pastor Mitri Raheb ist in weiten Teilen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft auf Ablehnung und heftige Kritik gestoßen.
Wie der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, erklärte, formiere sich in weiten Teilen der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und auch in den Reihen der Freundschaftsgesellschaften erheblicher Widerspruch gegen die für Ende Februar geplante Verleihung des "Deutschen Medienpreises" an den Theologen Raheb.
Insbesondere die Tatsache, dass Raheb ganz wesentlich verantwortlich sei für das sogenannte Kairos-Papier, werfe die Frage auf, weshalb für den Medienpreis keine geeignetere Persönlichkeit gefunden werden konnte, betonte DIG-Präsident Robbe. Dem palästinensischen Pastor würden Rassismus und Hetze sowie eine Verdrehung theologischer Lehre vorgeworfen. Gegen Raheb würden immer mehr Vorwürfe laut, die es dem Altpräsidenten Professor Herzog sehr schwer machten dürften, seine Beteiligung an der Preisverleihung für jedermann plausibel zu machen. Auch wenn es guter Brauch sei, sich nicht in die Angelegenheiten von Organisationen einzumischen, die einen derartigen Preis vergeben wollten, so sei es die Pflicht der Israel-Freunde, auch auf die bestehenden Schattenseiten der diesjährigen Preisvergabe in aller Deutlichkeit hinzuweisen....
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- Erstellt am Freitag, 25. November 2011 19:30
- Zugriffe: 39
eingestellt am: 25.11.2011 28.Cheschwan. 5772
DIG - Pressemitteilung vom 25.11.2011
"Lippenbekenntnisse reichen nicht"
DIG-Präsident Robbe fordert radikale Reformen für deutschen Verfassungsschutz
Schnelle und überzeugende Konsequenzen aus den Erkenntnissen des Nazi-Terrors während der zurückliegenden Jahre forderte der Präsident der Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe.
Vor den rund 200 Teilnehmern des Jugendkongresses des Zentralrates der Juden in Weimar erklärte der DIG-Präsident, Reinhold Robbe, das ganze Land sei entsetzt und ratlos zugleich, dass eine Bande von Nazi-Terroristen über viele Jahre hinweg mordend und plündernd durchs Land gezogen sei und verschiedene Sicherheitsbehörden dies zwar beobachtet, aber nicht verhindert hätten.
Angesichts dieses unglaublichen Vorganges dürfe es jetzt nicht bei Mitleidsbekundungen und Lippenbekenntnissen der verantwortlichen Politiker bleiben. Die bisherigen Anhörungen und Ermittlungen würden bereits jetzt zu dem Ergebnis führen, dass die Struktur des Verfassungsschutzes "radikal reformiert" werden müsse. Die haarsträubende Arbeitsweise und durch nichts zu rechtfertigende Schlamperei bestimmter Landesämter des Verfassungsschutzes hätten dazu geführt, dass sich die Bürger – insbesondere Minderheiten – nicht mehr sicher fühlen könnten in Deutschland. Die Wirkung auf das Ausland sei katastrophal, betonte Robbe unter dem Beifall der Jugendlichen.
Lobende Worte fand Robbe für Bundespräsident Christian Wulff, der sich in bemerkenswerter Weise um die Angehörigen der Opfer gekümmert habe. Dies sei ein deutliches und überzeugendes Zeichen der menschlichen Solidarität, das man gar nicht hoch genug bewerten könne.
Enttäuschend hingegen seien die bisherigen Reaktionen der übrigen Regierungsverantwortlichen. Arbeitsweise, Qualifikation der Mitarbeiter und die verkrustete Struktur der Landesämter für Verfassungsschutz würden den heutigen Anforderungen in keiner Weise entsprechen. Außenstehende hätten den Eindruck, dass ein Verbot der NPD wegen der dilettantischen Arbeitsweise des Verfassungsschutzes bisher nicht möglich war. Trotz der negativen Erfahrungen beim letzten Verbotsversuch, sei es bis heute offensichtlich nicht gelungen, die sogenannten V-Leute aus den Gremien der NPD abzuziehen. Hier müsse die Frage erlaubt sein, ob Absicht dahinter stecke, erklärte Robbe. Deshalb sei eine "effektive Hierarchie" und eine effiziente parlamentarische Kontrolle aller Inlandsgeheimdienste unverzichtbar. Das offensichtliche Kirchturmdenken mancher Landesregierungen sei in diesem Zusammenhang unverantwortlich.
Weiterhin sprach sich Robbe für einen "engen Schulterschluss aller aufrechten Demokraten in Deutschland" aus. Man sei es den Opfern der Nazi-Bande schuldig, einen breit angelegten Diskurs in der bundesdeutschen Gesellschaft zu organisieren. Robbe nannte Norwegen als Vorbild für den Umgang mit der rechten Gewalt. Hierbei könnten die Kirchen, der Zentralrat der Juden sowie zahlreiche Organisationen, wie die DIG, eine wichtige Rolle spielen.
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- Erstellt am Mittwoch, 02. November 2011 11:45
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eingestellt am: 02.10.2011 05.Cheschwan. 5772
DIG-Pressemitteilung:
Robbe: "UNESCO-Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht"
DIG-Präsident dankt Bundesregierung für klare Haltung gegenüber UN- Organisation.
Ausdrücklich bedankt hat sich der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, bei der deutschen Bundesregierung für deren eindeutige Ablehnung der Aufnahme der Palästinensischen Autonomiegebiete in die UN-Bildungs- und Kulturorgani- sation UNESCO.
Wie der DIG-Präsident heute in Berlin erklärte, sei der gestrige Mehrheitsbeschluss der UNESCO-Generalkonferenz ein "Schlag ins Gesicht" für alle Staaten, die sich den Grund- sätzen der UNESCO verpflichtet fühlten. Wenn jetzt die Palästinensischen Autonomiegebiete als Vollmitglied der UNESCO angehörten, dann widerspreche dies in jeder Hinsicht den Grundsätzen der UNESCO-Verfassung. Dort sei von der Bedeutung der Menschenrechte, von geistiger und moralischer Solidarität und von der Notwendigkeit die Rede, den Frieden im Geist der Menschen zu verankern. Alle diese Grundsätze könnte die palästinensische Terrororganisation Hamas nicht für sich in Anspruch nehmen. Die Autonomiegebiete seien kein zusammenhängender Staat und erst recht nicht demokratisch und rechtstaatlich. Das Gegenteil sei vielmehr der Fall, so DIG-Präsident Robbe. Von diesen Tatsachen hätten sich viele EU-Staaten, insbesondere Frankreich, bedauerlicherweise wenig beeindrucken lassen.
Neben den USA und den Niederlanden zähle Deutschland ganz offensichtlich zu den wenigen Staaten auf der internationalen Bühne, die nicht einknicken würden vor der starken Lobby der islamisch ausgerichteten Mitgliedsländer in der UNESCO. Zu der klaren Ablehnung der Aufnahme gebe es keine verantwortbare Alternative. Deshalb, so Robbe weiter, sei der Bundesregierung mit Kanzlerin Dr. Angela Merkel und Außenminister Dr. Guido Westerwelle an der Spitze ganz ausdrücklich Dank zu sagen. Denn mit ihrer Ablehnung werde es die Bundesregierung künftig nicht leicht haben gegen die Übermacht der Palästinenser-Freunde. Trotzdem sei die Ablehnung nicht nur sachlich geboten, sondern auch absolut notwendig. Denn diese "vollkommen unnötige und unbegründete Aufwertung der Autonomiegebiete" schade in Wirklichkeit dem Friedensprozess im Nahen Osten. Die Palästinensischen Autonomiegebiete seien in der jetzigen Konstellation in gar keiner Weise lebensfähig und würden vor allem nicht den Mindestanforderungen für Menschenrechte und Demokratie gerecht. Und der Mehrheitsbeschluss der UNESCO werde voraussichtlich dazu führen, dass die USA ihre Zahlungen einstelle, was immerhin ein Viertel des Haushalts der UN-Organisation ausmache. Robbe: "Dieser Aufnahmebeschluss wird der UNESCO deshalb sehr schnell auf die Füße fallen; sie steht im Grunde schwächer da als jemals zuvor in ihrer Geschichte!"
Berlin, den 1. November 2011
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- Erstellt am Donnerstag, 27. Oktober 2011 13:31
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eingestellt am 27.10.2011 29.Tischrei. 5772
Pressemitteilung vom 24.10.2011
Glückwünsche an die Bundeskanzlerin:
Berlin, den 24. Oktober 2011
Sehr verehrte Bundeskanzlerin,
der Direktor des Jüdischen Museums zu Berlin, Professor W. Michael Blumenthal, zeichnete Sie gestern mit dem Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums aus.
Dazu darf ich Ihnen im Namen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, aber auch ganz persönlich die herzlichsten Glückwünsche übermitteln!
Verbinden darf ich unsere guten Wünsche mit dem Dank für Ihr klares und immerwährendes Eintreten für die Versöhnung mit den Juden in unserem Land, in Israel und in der Welt. Ebenso ist Ihnen zu danken für Ihre klaren Bekenntnisse zum Staat Israel und zur Notwendigkeit eines dauerhaften und belastbaren Friedens im Nahen Osten! Für Sie sind die besonderen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel Auftrag und Verpflichtung zugleich. Das danken Ihnen nicht nur die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern alle aufrechten Demokraten!
Die Auszeichnung des Jüdischen Museums reiht sich ein in viele andere Ehrungen dieser Art, die eine verdiente Würdigung Ihrer Verdienste bedeuten.
Ihnen wünsche ich alles erdenklich Gute und grüße Sie ganz herzlich!
Ihr
Reinhold Robbe
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- Erstellt am Dienstag, 18. Oktober 2011 23:59
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eingestellt am: 19.10.2011 21.Tischrei.
Pressemitteilung vom 18.10.2011:
„Die freie Welt freut sich über Schalits Freilassung“
DIG-Präsident Robbe gratuliert Schalits Eltern und dankt Bundeskanzlerin
Mit den Eltern und allen Menschen in Israel freue sich die freie Welt über die heutige Freilassung des vor mehr als fünf Jahren von der terroristischen Hamas entführten Wehrpflichtigen Gilad Schalit. Dies erklärte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, unmittelbar nach der Freilassung des Soldaten.
An diesem Tag sei man zunächst einmal in Gedanken bei den Eltern von Gilad Schalit, die heute nach mehr als fünf Jahren ihren lange Zeit tot geglaubten Sohn endlich wieder in die Arme schließen können. Der DIG-Präsident gratulierte Schalits Eltern zu dieser beispiellosen Freilassung, die in die Geschichte eingehen werde. Das stehe an diesem Tag absolut im Mittelpunkt, betonte Robbe, der die Eltern vor wenigen Monaten in Jerusalem zu einem Gespräch getroffen hatte.
Robbe dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel für die deutsche Unterstützung bei dem Gefangenenaustausch. Es sei bekannt, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) ganz wesentlichen Anteil an der Freilassung habe. Die deutsche Bundesregierung habe damit ihre Verantwortung gegenüber Israel bewiesen. Aber besonderen Dank, so DIG-Präsident Robbe weiter, verdiene auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu für dessen Entscheidung, trotz Widerstands in der eigenen Regierung mehr als tausend, zum Teil wegen schwerster Verbrechen verurteilter Palästinenser freizulassen, um Gilad Schalit endlich zu seinen Eltern zu bringen. So etwas habe es noch nicht gegeben und dokumentiere den Stellenwert der Menschenwürde in der israelischen Gesellschaft.
Es grenze an ein Wunder, dass gerade jetzt der Gefangenenaustausch möglich war, betonte Robbe. Vor dem Hintergrund der schwierigen Situation zwischen Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten und den festgefahrenen Bemühungen im Friedensprozess hätte kaum jemand mit der Freilassung Schalits gerechnet.
Der Gefangenenaustausch dokumentiere nicht nur die tiefe Verankerung von Humanität und Menschenrechten in Israel, sondern unterstreiche auch den Willen der Regierung, einen ersten Schritt zu tun auf dem ebenso notwenigen wie mühsamen Weg der Friedensverhandlungen im Nahen Osten.
Für Europa sollte dies als Aufforderung begriffen werden, sich endlich auf eine einheitliche Position zu verständigen, um gemeinsam mit den USA und Russland bei einer Friedenslösung zwischen Israel und seinen Nachbarn zu helfen. Robbe wörtlich: „Die Freilassung Gilad Schalits könnte nach vielen Jahren der Sprachlosigkeit jetzt das Symbol für einen Neuanfang im Friedensprozess werden.“ Auch hierbei wünscht sich Robbe eine starke Rolle der deutschen Diplomatie.
Berlin, den 18.10.2011
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- Erstellt am Samstag, 03. September 2011 19:06
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eingestellt am: 03.09.2011 04.Elul,
Pressemitteilung vom 02.09.2011
DIG-Präsident Reinhold Robbe fordert von Bundesregierung Konferenz-Absage.
Berlin. Nachdem bereits die Regierungen der USA sowie von Kanada, Australien, die Niederlande, Italien, Tschechien sowie Israel und jetzt offensichtlich auch von Österreich ankündigten, der Durban-III-Konferenz der Vereinten Nationen in New York fernzubleiben, richtet der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, an die Bundesregeierung den dringenden Appell, ebenfalls nicht an dieser Konferenz teilzunehmen.
Wie Robbe erklärte, würden die eindeutigen besorgniserregenden Erkenntnisse über die bisherigen Konferenzen des Durban-Prozesses ausreichen, um der Konferenz fernzubleiben. Das einzige Ergebnis der beiden stattgefundenen Konferenzen sei eine nicht tolerierbare Hetze gegen Israel. Es sei in keiner Weise akzeptabel, wenn Israel als "Apartheidsregime" verurteilt werde, so wie dies auf den ersten beiden Konferenzen in Durban und Genf stattgefunden habe, betonte Robbe. Der DIG-Präsident: "Eine Teilnahme Deutschlands würde mit Sicherheit für erhebliche Irritationen in Israel, bei vielen Verbündeten und erst recht bei den jüdischen deutschen Mitbürgern sorgen; diesem Risiko darf sich die deutsche Bundesregierung nicht aussetzen!" Wegen der besonderen Beziehungen mit Israel stehe Deutschland in besonderer Weise im Fokus der Weltöffentlichkeit. Gerade deshalb sei es dringend geboten, dem Beispiel etlicher Regierung endlich zu folgen....
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- Erstellt am Freitag, 08. Juli 2011 11:16
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eingestellt am: 08.07.2011 06.Tammus, 5771
Pressemitteilung des Präsidenten der DIG:
„Überflüssige und unsinnige Provokation“
DIG-Präsident Reinhold Robbe kritisiert geplante Masseneinreise von „Palästina-Aktivisten“ nach Israel.
Berlin, den 07.Juli 2011.
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, verurteilt die geplante Masseneinreise von „Palästina-Aktivisten“ nach Israel.
Nach Angaben von verschiedenen Organisationen planen rund 500 selbsternannte Aktivisten, darunter auch über 20 Deutsche, über den Ben-Gurion Flughafen nach Israel einzureisen, um von dort in die palästinensischen Gebiete zu fahren. Die Aktion findet im Rahmen der Initiative »Willkommen in Palästina« auf Einladung von etwa 40 zivilgesellschaftlichen palästinensischen Organisationen statt.
„Jeder weiß, dass Israel alle Touristen willkommen heißt – wie die Millionen Besucher jedes Jahr deutlich machen. Die Einreise von organisierten Gruppen mit dem erklärten Ziel, die öffentliche Ordnung zu stören, hat damit allerdings nichts zu tun. Die geplante Aktion ‚Willkommen in Palästina’ ist eine ebenso unsinnige wie vollkommen überflüssige Provokation. Leider bekommt man den Eindruck, dass es diesen Aktivisten nicht darum geht, anderen Menschen zu helfen, sondern in erster Linie darum, das Ansehen Israels mit allen Mitteln zu beschädigen. Diese Aktion ist ebenso zu verurteilen wie die geplante „Gaza-Flottille“, betonte der DIG-Präsident.
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- Erstellt am Sonntag, 03. Juli 2011 11:33
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eingestellt am: 03.07.2011 01.Tammus, 5771
Offener Brief
Auch die 2. „Gaza Flottille“ ist eine vorsätzliche Provokation Israels
„Die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Udo Steinbach, gibt hiermit in Zusammenarbeit mit allen Multiplikatoren der Freedom Flottille II bekannt, dass der Zeitraum für den Start der Freedom Flottille II beschlossen wurde. Diese wird somit aller Voraussicht nach in der dritten Juniwoche 2011 in See stechen, um die Blockade des Gazastreifens zu brechen.”
http://germany-gaza.de/?page_id=2
So heißt es in einer Pressemitteilung der deutschen „Friedensaktivisten“ vom 30.5.2011. Sie ist erstaunlich ehrlich:
Es ist nicht von einer „Hilfsflottille“ die Rede, sondern von einer„Initiative zum Bruch der Gazablockade. Schirmherr der „Deutschen Initiative“ ist Prof. Udo Steinbach, der ungeachtet der neun getöteten Aktivisten bei der ersten „Gaza Flottille“ zu strafbaren Handlungen aufruft. Die Gefahr von Toten und Schwerverletzten nimmt dieser Schirmherr offensichtlich billigend in Kauf.
Wir, die Unterzeichner dieser Erklärung stellen fest:
1. Wer für Menschenrechte eintritt, fordert die unverzügliche Freilassung von Gilad Shalit.
2. Israel hat das „Recht zur Selbstverteidigung“. Die Blockade ist erforderlich, um Waffentransporte vom Meer aus an Terroristen zu unterbinden. Es ist unwahr, dass die Blockade negativen Einfluss auf die Wirtschaft Gazas hat. Es gelangen täglich die lebensnotwendigen Waren auf dem Landweg über Israel oder Ägypten nach Gaza. Die Blockade ist nach internationalem Recht legitim und Israel hat sogar die Pflicht, Blockadebrecher zu stoppen, sonst wird die Blockade unwirksam.
3. Schon die Gaza Flottille 2010 war kein Versuch, humanitär zu helfen, sondern eine bewusst inszenierte Provokation israelfeindlicher Extremisten. Selbst die Mitinitiatorin Frau Arraf widerlegt bewusst oder unbewusst die Rhetorik der Macher. Dass Israel inzwischen weit mehr Lieferungen nach Gaza zulasse als damals (2010), sei gleichgültig, sagt sie – denn: „Unsere Mission ist nicht humanitär. Die Palästinenser wollen keine humanitäre Hilfe. Sie wollen die komplette Befreiung.“
4. Die deutsche Politik und die deutsche Gesellschaft müssen jetzt entschieden und geschlossen an der Seite Israels stehen. Der britische Minister für den Nahen Osten, Alistair Burt, bezeichnete die Gaza-Flottille als „Provokation Israels“ und „unklug“. Das US-Außenministerium verurteilte die Aktion als „unverantwortlich und provokativ”. Die Einzigartigkeit der deutsch-israelischen Beziehungen verlangt, daß sich die Bundesregierung mindesten ebenso eindeutig an die Seite Israels stellt. Es reicht nicht aus, „nachdrücklich“ zu empfehlen, sich nicht an der Gaza-Flottille zu beteiligen.
Erstunterzeichner:
- Jochen Feilcke, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam
- Michael Joachim, Vorsitzender der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
- Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
- Lea Rosh, Vorsitzende des „Förderkreises zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas“
- Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
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- Erstellt am Mittwoch, 15. Juni 2011 14:01
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eingestellt am: 15.06.2011 13.Siwan, 5771
Brief des Präsidenten der DIG an die Bundeskanzlerin:
Reinhold Robbe,
Präsident der Deutsch-Israelichen Gesellschaft
Berlin,den 8. Juni 2011
Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin, liebe Frau Dr. Merkel,
vorweg gratuliere ich Ihnen im Namen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft sehr herzlich zur gestrigen Verleihung der Freiheitsmedaille durch den amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Mit dieser hohen Auszeichnung wird Ihr persönliches Eintreten für die demokratischen Grundwerte und Menschenrechte auf nationaler und internationaler Ebene in angemessener Weise gewürdigt.
Das Präsidium der Deutsch-Israelischen Gesellschaft hat sich auf seiner jüngsten Sitzung sehr ausführlich mit der aktuellen Umbruchsituation im Nahen Osten und im nördlichen Afrika befasst. Das Ergebnis unserer Beratungen darf ich Ihnen in diesem offenen Brief zusammenfassend darstellen.
Nicht ohne Sorge betrachten wir die jüngste Entwicklung in der Nahost-Region, insbesondere im Grenzbereich zwischen Israel und seinen Nachbarländern. Aber auch die Situation in den palästinensischen Autonomiegebieten Westbank und Gaza ist aus unserer Sicht nicht nur mit Hoffnungen auf einen möglichen neuen Ansatz für konkrete Friedenskonsultationen, sondern auch mit erheblichen Risiken für alle beteiligten Staaten verbunden.
Im Fokus der weiteren Entwicklung steht bekanntlich der Versuch der palästinensischen Autonomieregierung, im Rahmen der Vollversammlung der Vereinten Nationen im September die Anerkennung eines Palästinenserstaates zu erreichen. Äußerungen des französischen Staatspräsidenten und der Regierungsvertreter anderer Staaten lassen eine Unterstützung der Forderungen von Fatah und Hamas durchaus für möglich erscheinen. Dass diese in Aussicht gestellte Unterstützung nicht ausdrücklich mit der eindeutigen und unmissverständlichen Forderung auf Anerkennung des Existenzrechtes Israels und des Gewaltverzichts verbunden wurde, widerspricht aus unserer Sicht den Grundregeln des Völkerrechts, den Beschlüssen der Vereinten Nationen, den Verträgen von Oslo und konterkariert darüber hinaus eine gemeinsame europäische Friedens- und Sicherheitspolitik.
Vor diesem Hintergrund danken wir Ihnen, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ausdrücklich für Ihre klaren Worte, die Sie gegenüber dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas anlässlich seines Besuches vor einigen Wochen zum Ausdruck brachten.
Im Bewusstsein der besonderen historischen Verantwortung unseres Landes gegenüber den Menschen in Israel und in der konsequenten Fortsetzung der seit Jahrzehnten betriebenen Pflege der besonderen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland, haben Sie die Mindestvoraussetzungen für die Anerkennung eines Palästinenserstaates unmissverständlich zum Ausdruck gebracht.
Mit Enttäuschung und mit Sorge müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass es bisher offensichtlich nicht möglich ist, eine gemeinsame, eindeutige und verantwortbare Haltung der Europäischen Union in diesen Fragen zu formulieren. Weder die Staats- und Regierungschefs noch die Europäische Kommission waren bisher in der Lage, gegebenenfalls in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten von Amerika, auf die jüngste Entwicklung im Nahen Osten angemessen zu reagieren. Die Gefahr eines weiteren Verlustes von Ansehen und Reputation der Europäischen Union in Israel und etlichen Staaten im Nahen Osten ist nicht von der Hand zu weisen.
Deshalb bitten wir Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, alles in Ihrer Kraft stehende zu tun, um in dieser sensiblen politischen Phase, bestehende Chancen für eine Wiederbelebung des Friedensprozesses zu nutzen und gleichzeitig für eine einheitliche und abgestimmte Nahost-Politik der Europäischen Union aktiv und mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einzutreten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die Lösung der anstehenden Probleme eine glückliche Hand und
Grüße Sie ganz herzlich!
Unterschrift:
Ihr Reinhold Robbe
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- Erstellt am Donnerstag, 14. April 2011 19:11
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eingestellt am: 14.04.2011 10.Nisan, 5771
Pressemitteilung: Gaza-Flottille II
„Steinbach soll sich von „Gaza-Flottille“ distanzieren“
DIG-Präsident Robbe kritisiert Orient-Wissenschaftler
Berlin:Der frühere Leiter des renommierten Orient-Instituts, Professor Udo Steinbach, bezieht als Schirmherr einer deutschen Initiative zum Bruch der Gazablockade Stellung gegen Israel. Wie das Nachrichtenmagazin meldet, will sie im Mai als Teil eines europaweiten Bündnisses mit mehreren Schiffen, der sogenannten „Freedom Flottille II“, den von Israel und Ägypten blockierten Gazastreifen anlaufen. waren neun Menschen gestorben, als ein Schiff des Vorläufers Free Gaza Flottille erstürmt wurde. Steinbach hatte gegenüber Medien sich selber als „so eine Art Galionsfigur“ für die Aktivisten der „Freedom-Flottille“ bezeichnet.
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, kritisierte das Verhalten Professor Steinbachs in dieser Frage als „leichtsinnig und verantwortungslos“. Gerade vor dem Hintergrund der sogenannten ersten Flottille, bei dem etliche Menschen ihr Leben verloren und andere verletzt wurden, müsse alles unternommen werden, um dieses Unternehmen mit allen rechtstaatlichen Mitteln von vornherein zu verhindern. Wer, wie Steinbach, stattdessen seinen Namen und damit seine wissenschaftliche Reputation für eine derartige Aktion von Extremisten unterschiedlichster Couleur hergebe, trage auch das volle Risiko der möglichen schlimmen Folgen. Aus diesem Grund forderte der DIG-Präsident Robbe Professor Steinbach auf, seine Schirmherrschaft unverzüglich zurückzuziehen und sich eindeutig von den Aktivisten der „Freedom Flottille II“ zu distanzieren. Alles andere sei vollkommen inakzeptabel.
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- Erstellt am Donnerstag, 17. März 2011 17:05
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eingestellt am: 17.03.2011 11.Adar ll, 5771
Pressemitteilung: Mord
DIG ist bestürzt über brutalen Mord an Siedler-Familie“
DIG-Präsident Reinhold Robbe kondoliert israelischem Botschafter
Berlin. Mit Bestürzung und tiefer Anteilnahme für die Hinterbliebenen der Opfer blicke man in diesen Tagen nach Israel, wo in der Siedlung Itamar bei Nablus mutmaßlich zwei Palästinenser auf brutale Weise eine Siedler-Familie ermordeten. Dies erklärte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, am Rande einer Konferenz der Evangelischen Kirche in Karlsruhe.
Die Mörder erstachen laut übereinstimmenden Presseberichten fünf schlafende Mitglieder einer achtköpfigen Familie: die Eltern, zwei Kinder im Alter von 11 und 3 Jahren, sowie ein drei Monate altes Baby. Auch die Distanzierung durch den Präsidenten der Palästinensischen Autonomie, die al-Aksa-Brigaden sowie die radikalislamische Hamas kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der jahrelang gesäte Hass auf Juden zu verabscheuungswürdigen Taten führt. Hier gilt es, seitens der Palästinenser verbal „abzurüsten“.
In einem Kondolenzbrief an den Israelischen Botschafter Yoram Ben-Zeev brachte Reinhold Robbe im Namen der gesamten DIG seine „Bestürzung, Betroffenheit und Trauer über diese widerwärtigen Mord“ zum Ausdruck. In dem Kondolenzbrief heißt es wörtlich: „Wir bitten Sie, Herr Botschafter, den Hinterbliebenen der ermordeten Familienmitglieder unsere Anteilnahme und menschliche Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen. Für diese furchtbare Tat gibt es keine Rechtfertigung. Die DIG unterstützt deshalb die Forderung an alle Staaten und internationalen Organisationen, den Mord an die Siedlerfamilie zu verurteilen. Die Täter sind skrupellose Mörder. Das Verbrechen führt der Welt wieder einmal vor Augen, wie instabil die Sicherheitslage in Israel und in den Autonomiegebieten ist. Die Tat mahnt aber auch die internationale Staatengemeinschaft, nichts unversucht zu lassen, den notwendigen Friedensprozess wiederzubeleben.
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- Erstellt am Donnerstag, 17. März 2011 16:46
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eingestellt am: 17.03.2011 11.Adar ll, 5771
Pressemitteilung: Boykott
Robbe: „Boykott-Aufruf ist dumm und gefährlich“
DIG-Präsident unterstellt Bremer Initiative antisemitische Motive
Berlin. Nachdem das „Bremer Friedensforum“ zu einem Boykott israelischer Produkte aufrief, hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe, diese Initiative scharf verurteilt. Gleichzeitig forderte Robbe die Entscheidungsträger in Politik, Kirche und Gesellschaft auf, sich ebenfalls in aller Deutlichkeit für eine Rücknahme des Boykott-Aufrufes einzusetzen.
Der Boykott-Aufruf des „Bremer Friedensforums“ sei in gleicher Weise dumm und gefährlich, betonte der DIG-Präsident in einer Stellungnahme. Dumm deshalb, weil die Begründung des Boykott-Aufrufes, nämlich „die Besetzung des palästinensischen Westjordanlandes“ und der daraus angeblich abzuleitende„ menschenrechtswidrige Export von israelischen Produkten aus den besetzten Gebieten“ sei an den Haaren herbeigezogen und geradezu abenteuerlich. Der Export von Waren aus den palästinensischen Autonomiegebieten, insbesondere die Ausfuhr von Südfrüchten, sichere dort viele Arbeitsplätze. Diese würden durch den Boykott akut gefährdet.
Was jedoch wesentlich schwerer wiege, sei die Tatsache, so der DIG-Präsident weiter – dass mit diesem Boykott-Aufruf primitive antisemitische Gefühle in Deutschland bedient würden. Der Aufruf erinnere in erschreckender Weise an die Nazi-Kampagne „Kauft nicht bei Juden!“ zu Beginn der Judenverfolgung im NaziDeutschland. Und an dieser antisemitischen Ausrichtung des Boykotts ändere sich auch nichts, wenn das Bremer Friedensforum darauf hinweise, ihr Boykott werde auch von einigen Juden unterstützt. Dieser Hinweis kann die Initiative nicht legitimieren. Als geradezu unerträglich bezeichnete Robbe außerdem, dass die Verantwortlichen des Bremer Friedensforums offensichtlich aus kirchlichen Kreisen stammen. Der DIG-Präsident: „Die Deutsch-Israelische Gesellschaft fordert alle politischen und kirchlichen Verantwortungsträger in Bremen und darüber hinaus auf, sich unmissverständlich von dem Boykott-Aufruf des Friedensforums zu distanzieren und gleichzeitig für eine sofortige Rücknahme des Aufrufes einzusetzen; alles andere ist für uns indiskutabel!
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- Erstellt am Montag, 07. Februar 2011 22:34
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eingestellt am 07.02.2011:
PRESSEMITTEILUNG der DIG vom 07. Februar 2011
Robbe gratuliert Grisha Alroi Arloser
DIG strebt enge Zusammenarbeit mit Schwesterorganisation an.
Berlin/Tel Aviv. Seine „herzlichsten Glück- und Segenswünsche“ hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, dem Geschäftsführer der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer, Grisha Alroi-Arloser aus Tel Aviv, zu dessen Wahl zum neuen Präsidenten der Schwesterorganisation „Israelisch-Deutschen Gesellschaft“ (IDG) übermittelt. Auf ihrer jüngsten ordentlichen Mitgliederversammlung hatte die IDG eine neue Führungsriege in Tel Aviv gewählt. Zum Präsidenten kürte sie einstimmig Grisha Alroi-Arloser (54), Geschäftsführer der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer und der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung e.V. in München.
Mit diesem Wahlgang hat die IDG eine deutliche Verjüngung ihres Führungsgremiums vollzogen und die Weichen für die Modernisierung der traditionsreichen Organisation gestellt. Alroi-Arloser war Botschaftsrat an der israelischen Botschaft in Bonn, Gründungsmitglied des Jugendforums der Israelisch-Deutschen Gesellschaft und Vizepräsident unter Avi Primor.
Robbe würdigte bei dieser Gelegenheit Avi Primor, den Amtsvorgänger von Alroi-Arloser, als „beispielhaften Brückenbauer zwischen Deutschland und Israel" auf den beide Freundschaftsgesellschaften auch künftig nicht verzichten könnten. Primor habe sich um die israelisch-deutsche Freundschaft in jeder Hinsicht verdient gemacht.
Auf Einladung von Grisha Alroi Arloser wird Robbe schon in Kürze mit seinem israelischen Partner zu einem Gedankenaustausch in Berlin zusammenkommen.
Bei dieser Gelegenheit wollen beide Präsidenten über eine enge und pragmatische Verzahnung beider Freundschaftsorganisationen sprechen. Robbe wird hierbei vor allem die Möglichkeiten für einen noch intensiveren Jugendaustausch ansprechen. Darüber hinaus steht die Bewertung der aktuellen politischen Situation im gesamten Nahen Osten auf der Agenda der beiden Präsidenten.
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- Erstellt am Donnerstag, 13. Januar 2011 18:20
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eingestellt am 13.01.2011
PRESSEMITTEILUNG:
Anerkennung des Palästinenserstaates kontraproduktiv und schädlich
Berlin: DIG-Präsident Reinhold Robbe widerspricht Vorschlag von Wieczorek-Zeul
Widersprochen hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, der jüngst geäußerten Forderung der früheren Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, die eine Anerkennung eines unabhängigen Palästinenserstaates durch die Europäische Union gefordert hatte.
Wie Robbe erklärte, gehe dieser Vorstoß der SPD-Politikerin vollkommen an den Realitäten im Nahen Osten vorbei und sei darüber hinaus kontraproduktiv und schädlich für die Überwindung der großen Hindernisse im notwendigen Friedensprozess zwischen Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten. Allein die Tatsache, dass den Autonomiegebieten auf der Westbank und in Gaza jegliche Mindestvoraussetzungen für einen funktionierenden Staat fehlen würden, spreche für eine klare Ablehnung dieser Forderung. Die ganze Welt könne jeden Tag erleben, dass der Palästinenserstaat heute de facto aus zwei sich feindlich gegenüberstehenden Regionen bestehe. Wenn Frau Wieczorek-Zeul vor diesem Hintergrund die Anerkennung eines "unabhängigen Palästinenserstaates" fordere, müsse sie sich den Vorwurf gefallen lassen, unverantwortlich zu handeln. Auch ihre Forderung, die EU solle "den Mut aufbringen", unabhängig von den USA die Anerkennung durchzusetzen, sei mit "naiver Einschätzung" noch milde beschrieben, betonte Robbe. Bevor über die Anerkennung eines unabhängigen Palästinenser-staates diskutiert werden könne, müsse die internationale Staatengemeinschaft an einem Strang ziehen und die terroristische Hamas-Organisation zwingen, auf Gewaltanwendung zu verzichten. Robbe: "So lange von Gaza aus unschuldige Zivilisten in Israel mit Raketen beschossen werden, wird es keinen Fortschritt im Friedensprozess geben." Wichtig sei, so der DIG-Präsident weiter, die humanitäre Hilfe der EU für die palästinensische Bevölkerung unvermindert fortzusetzen. Hierbei müsse aber besser als in der Vergangenheit darauf geachtet werden, dass diese Hilfe auch tatsächlich bei den bedürftigen Menschen ankomme und nicht in "dunklen Kanälen" verschwinde.
Berlin, 13. Januar 2011
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- Erstellt am Mittwoch, 08. Dezember 2010 18:12
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eingestellt am : 08.12.2010
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- Erstellt am Freitag, 03. Dezember 2010 15:24
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eingestellt am:
03.12.2010 26.Kislev, 2
Pressemitteiling:
Gysi und Pau müssen Farbe bekennen
DIG-Präsident Reinhold Robbe kritisiert Entschließungsantrag der Linken
Berlin. Aus Anlass der Beratung eines Entschließungs-Antrages der Fraktion der Linken im Deutschen Bundestag zweifelt der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, an der Glaubwürdigkeit der Linken-Führung.
In diesem Entschließungsantrag fordern die Linken die Freilassung der palästinensischen politischen Gefangenen in Israel. Nach Darstellung der Linken belaufe sich die Zahl der palästinensischen Gefangenen angeblich auf 6.180, „unter ihnen auch politische“, die in israelischen Gefängnissen einsitzen würden. Begründet werde der Antrag mit dem Hinweis auf die von CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne verabschiedete Forderung auf Freilassung des von der Terrororganisation Hamas verschleppten israelischen Soldaten Gilad Shalit.
Wie Robbe erklärte, sei es vollkommen inakzeptabel, die aufgrund zum Teil schlimmster terroristischer Verbrechen von ordentlichen Gerichten verurteilten palästinensischen Terroristen mit dem von der Hamas gekidnappten israelischen Soldaten Gilad Shalit zu vergleichen.
Robbe hatte Gelegenheit, vor wenigen Tagen gemeinsam mit dem Bundespräsidenten Christian Wulff die Eltern von Gilad Shalit in Jerusalem zu treffen, um ihnen Trost, Beistand und die Zusage der politischen Unterstützung zuzusichern.
Die Linken, so Robbe weiter, würden ganz offensichtlich versuchen, die palästinensischen verantwortlichen Verbrecher für Selbstmordattentate und Terror zu verharmlosen und moralisch auf eine Stufe mit dem vor einigen Jahren entführten Soldaten zu stellen.
Das erinnere ihn - so der DIG-Präsident - in fataler Weise an vergangene Zeiten in der ehemaligen DDR, in denen palästinensische Terroristen massiv von dem DDR-Regime unterstützt worden seien, wie man heute zuverlässig wisse. Offensichtlich würden sich gewisse Protagonisten der Linken diesem SED-Dogma nach wie vor verpflichtet fühlen. Insbesondere Gregor Gysi und Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau würden immer wieder den Eindruck erwecken, durchaus solidarisch an der Seite Israels zu stehen. Leider werde die Glaubwürdigkeit dieser Führungspersönlichkeiten durch den jüngsten Antrag nicht gerade begünstigt, betonte der DIG-Präsident. Robbe wörtlich: "Gregor Gysi und Petra Pau sollten deutlicher Farbe bekennen und klarstellen, dass sie den Hamas-Terror kompromisslos ablehnen und Israels Existenzrecht ohne wenn und aber respektieren!“
Mit Bedauern wurde von Robbe in diesem Zusammenhang das Abstimmungsverhalten der Fraktionen von SPD und Grüne zur Kenntnis genommen. Beide Fraktionen hätten sich bei der Abstimmung über den Linken-Antrag bedauerlicherweise der Stimme enthalten. Einen derartigen bewusst irreführenden und äußerst missverständlichen Antrag könne man aber nur klar ablehnen, erklärte Robbe. Alles andere sei – zumindest aus seiner Sicht – etwas halbherzig.
3. Dezember 2010
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- Erstellt am Montag, 25. Januar 2010 13:41
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Zum Holocaustgedenktag am 27. Januar 2010 erklärt der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Dr. h.c. Johannes Gerster:
Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wird am Holocaustgedenktag der israelische Staatspräsident im Deutschen Bundestag sprechen.
Shimon Peres, Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger, wird an das Schicksal seines Großvaters Zvi Meltzer erinnern. Dieser war mit anderen Juden am 30. August 1942 in der Synagoge von Vishniova von den Nazis bei lebendigem Leib verbrannt worden.
Für Shimon Peres war das Schicksal seines Großvaters nie ein Hinderungsgrund, für die deutsch-israelischen Beziehungen, ja für die Aussöhnung zwischen Israel und Deutschland einzutreten. Im Gegenteil. Er wollte und will, dass dem Ungeist nationalsozialistischen Rassenwahns mit dem Geist der Humanität geantwortet wird, im deutsch-israelischen Verhältnis, aber auch zwischen den Völkern im Nahen Osten und speziell im Verhältnis zwischen Israelis und Palästinensern. Er ist ein Humanist und für den Frieden tätig.
In Deutschland gibt es noch immer Antisemitismus, der sich unter anderem in einer zügellosen, unfairen, einseitigen Schuldzuweisung gegenüber Israel äußert. Ich rede nicht von der Kritik an einzelnen tagespolitischen Entscheidungen in Israel. Ich rede von der abgrundtiefen Ablehnung des Lebensrechtes der Juden in Israel.
Diesen Antisemitismus gibt es von Rechtsaußen, von Linksaußen und aus den Kreisen moslemischer Zuwanderer.
Wir sollten Shimon Peres genau zuhören. Seine Mahnungen zum Holocaustgedenktag sollten für uns Anlass sein, zu erinnern, zu gedenken und zu handeln:
Gegen jede Form des Antisemitismus, gegen einseitige und ungerechte Schuldzuweisungen an Israel, für das Lebensrecht der Juden in Israel und für einen gerechten Frieden im Nahen Osten.
Berlin, 25. Januar 2010
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- Erstellt am Montag, 14. Juni 2010 13:51
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13.06.2010
Rede in Köln:
Fairplay für Israel – für Wahrheit und Solidarität!
Große Israel-Solidaritätskundgebung
am Sonntag, den 13. Juni 2010 um 14.00 Uhr
auf dem Roncalliplatz in Köln